In der Vergangenheit hat der Mensch durch seine Eingriffe
in die Natur weitgehend nur lokale und regionale Veränderungen herbeigeführt. Durch den künstlichen Treibhauseffekt, überwiegend hervorgerufen durch die Verfeuerung gigantischer Mengen fossiler Energieträger,
verändert die Menschheit global das Ökosystem Erde.
Spätestens die Wirbelsturmkatastrophe in den USA hat klar gemacht, dass
der Mensch Mitschuld an der Klimaerwärmung und damit an der
dramatischen Zunahme von Katastrophenereignissen trägt und wie labil
damit auch unser derzeitiges Energiesystem ist. Die Wende zu
erneuerbaren Energieträgern scheint ein Gebot der Stunde.
Welche Gefahren drohen?- Temperaturanstieg um 1,4 bis 5,8 Grad Celsius.
- Anstieg des Meeresspiegels um 9 bis 88 cm.
- Zunehmende Intensität von extremen Wetterereignissen (z. B. Starkregen, Stürme).
- Teils deutlich höhere Intensität der Niederschläge, teils häufigere Trockenheit und Dürre.
- Verschiebung der Winterschneedecke um 300 Meter nach oben.
- Drastischer Rückgang der alpinen Gletscher.
- Verlust der Schutzfunktion der alpinen Wälder (Lawinen, Veränderung der Artenzusammensetzung, Abwanderung bzw. Aussterben von Pflanzen- und Tierarten.
- Gefährdung der menschlichen Gesundheit durch verstärkten Klimastreß, hervorgerufen durch extreme Wetterereignisse und durch bisher noch nicht aufgetretene Krankheitserreger.
- Verstärkter Einwanderungsdruck von Menschen aus klimatisch besonders betroffenen Regionen (Klimaflüchtlinge).