Biomasse schafft Mehrwert für Haushalte, Industrie und Gewerbe

Novum: Biomasse-Landkarte Österreichs und Kurzfilm zu regionalen Effekten

(Wien 23. Juni 2015) „Der Bioenergiesektor hat sich in den vergangenen Jahren zu einer tragenden Säule der österreichischen Energieversorgung entwickelt. Biomasse leistet einen wesentlichen Beitrag zu Österreichs Umstellung auf ein nachhaltiges und klimaschonendes Energiesystem. Dabei schafft sie regionale Wertschöpfung, Beschäftigung und Kaufkraft. Heimische Unternehmen und Forschungseinrichtungen sorgen dafür, dass unsere Bioenergie-Technologien auf den nationalen und internationalen Märkten Spitzenpositionen einnehmen“, erklärt Josef Plank, Präsident des Österreichischen Biomasse-Verbandes, in seiner heutigen Eröffnungsrede anlässlich der Veranstaltung „Mehrwertfaktor Bioenergie“ in Wien. „Ohne Wärme, Strom und Treibstoffe aus Biomasse ist die Energiewende eine Utopie! Die nachhaltige Nutzung von Holz verschafft bereits jetzt mehr als hunderttausend Menschen ein Einkommen und mehr als 1,5 Millionen Holzheizern eine sichere und günstige Brennstoffversorgung.“ Welche Bedeutung die Branche für Österreich hat, illustriert der Österreichische Biomasse-Verband mit zwei neuen Print-Publikationen und einem Informationsvideo.

Heimische Wertschöpfung auf einen Blick
Mit verständlichen Grafiken samt Texten verdeutlicht der Falter „Mehrwertfaktor Bioenergie“ den hohen Stellenwert der Biomasse für das heimische Energiesystem. Der Informationsfalter befasst sich vor allem mit den Effekten der regionalen Bioenergienutzung für Haushalte, Gewerbe sowie Land- und Forstwirtschaft. Einen Schwerpunkt bildet dabei eine Studie der Österreichischen Energieagentur, in der die regionalen Effekte der Bioenergienutzung, mehr Arbeitsplätze, mehr Kaufkraft und weniger CO2-Emissionen, beleuchtet wurden. Ergänzt wird die Publikation mit einem animierten Kurzfilm, der die Studienergebnisse zusammenfasst. Erstmalig wurde auch eine Biomasse-Landkarte Österreichs erstellt. Dargestellt werden die Standorte aller Biomasse-Heizwerke und -KWK-Anlagen, Biogasanlagen, Biotreibstoff- und Pelletsproduzenten, Hersteller von Biomasse-Kesseln und -Öfen, Produzenten von Holzhackern und Brennholztechnik, Hafner, Biowärme-Installateure und -Rauchfangkehrer sowie Schulen und Forschungseinrichtungen. Die Karte und der Falter werden kostenlos als PDF bereitgestellt und können beim Österreichischen Biomasse-Verband bezogen werden. 


Rückfragehinweis:
Antonio Fuljetic-Kristan,
Österreichischer Biomasse-Verband,
Tel: +43 (0)1 533 07 97 – 31, 0660 85 56 804;
E-Mail: fuljetic@biomasseverband.at

Weitere Informationen:
Studie über die Klima- und Energiemodellregion Hartberg: http://goo.gl/DctbaM 

Informationsvideo:
https://www.youtube.com/watch?v=AJOJfi4ThJc

Biomasse-Landkarte Österreichs

Falter Mehrwertfaktor Bioenergie

Mehrwertfaktor Bioenergie


  • Größe: 7.6 MB
  • Veröffentlicht: 15.07.2015
  • Autor: ÖBMV

Presseaussendung zum Download

2015 06 23 PA Mehrwertfaktor


  • Größe: 1.5 MB
  • Veröffentlicht: 22.06.2015
  • Autor:

Gesamte Hartberg-Studie zum Download

Regionale Wertschöpfung und Beschäftigung durch Energie aus fester Biomasse


  • Größe: 1.9 MB
  • Veröffentlicht: 04.08.2015
  • Autor: Österreichische Energieagentur

Bilder zum Download (Für hohe Auflösung anklicken!)

v.li.: Moderator Stefan Moidl mit den Diskutanten Lorenz Strimitzer, Johannes Wahlmüller, Silvia Angelo, Alfred Heinzel, Josef Plank und Rudolf Freidhager.
v.li.: Christoph Pfemeter, Rudolf Freidhager, und Josef Plank.
Über 100 Teilnehmer besuchten die Veranstaltung Mehrwertfaktor Bioenergie in der Wiener Urania.
Gute Stimmung trotz trüben Wetters.
Rudolf Freidhager bezeichnete sich selbst als „Biomasse-Überzeugungstäter“.
Herbert Kollar betonte die Wichtigkeit einer umfassenden Beratung der Konsumenten.
Armin Themeßl zeigte Einsparpotenziale beim Heizen mit Biomasse auf.
Interessierte Teilnehmer in den Pausen.
„Raus aus den fossilen Energien!,“ forderte Josef Plank.
Die österreichische Energiepolitik wurde am Podium intensiv diskutiert.