Die moderne Heizung bringt’s!
Kesseltausch in Privathaushalten wird wesentlich dazu betragen, die Luftgüte zu verbessern
Graz, Jänner 2011: Die energetische Sanierung von Gebäuden ist nicht nur ein Energieverbrauchsthema
sondern immer mehr auch ein Thema der Verbesserung der Feinstaubsituation. Strengere Grenzwertvorschriften und erfolgreiche Produktentwicklungen erfordern mittlerweile die Entwicklung von Messinstrumenten, um
Staubemissionen im Praxiseinsatz überhaupt nachweisen zu können. Aktuell verursachen Pelletheizungen 0,1 % der Feinstaubemissionen – dieser Wert wird zukünftig weiter sinken.
Heizungstausch und Sanierung gleichzeitig sinnvoll
Die sinnvollste Sanierung ist eine Kombination aus thermischer Sanierung der Gebäudehülle
und energetischer Sanierung des Heizsystems. Vielfach wird heute in einem ersten Schritt
nur gedämmt und das bedeutet in vielen Fällen gleichzeitig eine Verschlechterung der Haushaltsemissionen
durch die Heizanlage. Warum? Durch eine bessere Isolierung des Gebäudes
verringert sich die Heizlast und damit laufen bereits veraltete Heizanlagen deutlich öfter im
Teillastbetrieb – bei bekannt schlechten Emissionen.
Neue Technologien an der Messbarkeitsgrenze
In den vergangenen 20 Jahren konnten die Emissionen von Holzheizungen vor allem durch
strengere Emissionsvorschriften, langjährige Forschungsprogramme und nicht zuletzt durch
die erfolgreiche Forschungstätigkeit der Unternehmen selbst drastisch verringert werden.
Heizungshersteller sind daher in der Produktentwicklung schon einen Schritt voraus – Österreich
ist mittlerweile Technologieführer im Bereich der Biomasse-Kleinfeuerungen. Die Marke
KWB wird beispielsweise in diesem Frühjahr bereits ein Produkt auf den Markt bringen, welches
sowohl die CO-, NOX- und Staubemissionen so stark unterschreitet, dass sie an der
Nachweisbarkeitsgrenze liegen. Die Grenzwerte des strengsten Umwelt-Gütesiegels „Blauer
Engel“ werden hier sogar um 75 % bei Kohlenmonoxid (CO), um 33 % bei Stickoxiden
(NOX) und 35 % bei Feinstaub unterschritten.
Mit dieser Herausforderung im positiven Sinne befassen sich mittlerweile auch schon deutsche
Fachtagungen. Praxistaugliche und leistbare Messinstrumente werden für diese
Heiztechnologien erst in zwei bis vier Jahren am Markt erhältlich sein. Schon jetzt rechnet
der österreichische Pelletsverband eine 63 %ige Reduktion der Feinstaubemissionen vor,
wenn man alle Ölheizungen und alten Festbrennstoffgeräte ersetzen würde.
Rückfragehinweis: Mag. (FH) Andreas Giselbrecht, KWB Öffentlichkeitsarbeit,
Tel: +43 (0) 3115/6116-671, Mobil: +43 (0)664/820 36 69, andreas.giselbrecht@kwb.at
www.kwb.at, www.facebook.com/KWB.Die.Biomasseheizung





