
(PA-ÖBMV) – In einem offenen Brief richten sich die Branchenvertreter und Leitbetriebe aus der Wärmepumpen- und Biomassekesselproduzenten-Branche, der Holz- & Pelletsindustrie sowie Nah- und Fernwärme-BetreiberInnen an die EntscheidungsträgerInnen der Republik.
„Wir brauchen im Doppelbudget 2027/2028 klare Signale für den Klimaschutz, für die Stärkung der regionalen Wirtschaft und für einen Ausstieg aus der fatalen fossilen Abhängigkeit“, sagt Michael Pfeifer, Obmann von proPellets Austria. „Verlässliche und stabile Förderungen für den Umstieg von Öl- und Gasheizungen sind ein solches starkes Signal. Pelletsheizungen helfen Haushalten, viel bares Geld zu sparen, reduzieren gegenüber Ölheizungen den CO₂-Ausstoß um mehr als 95 Prozent und sind ein Boost für unsere Wirtschaft. Förderungen für den Heizungstausch rentieren sich also gleich mehrfach und sind das beste Investment in eine nachhaltige Zukunft.“
„Gerade in diesen unsicheren Zeiten ist es wichtig, dass nicht nur die Politik handelt, sondern auch jene Haushalte, die heute noch mit fossilen Energieträgern heizen. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrem Installateur, investieren Sie in eine Wärmepumpe und sichern Sie sich damit Unabhängigkeit und langfristige Leistbarkeit“, sagt Richard Freimüller, Präsident Wärmepumpe Austria.
„Durch den Energiepreisschock 2022 sind 20 Milliarden Euro an inländischer Wertschöpfung ins Ausland für Erdöl, Erdgas und Kohle abgeflossen. Mit dem Iran-Krieg und der möglichen Schließung der Straße von Hormus trifft uns der nächste Energiepreisschock“, sagt Franz Titschenbacher, Präsident des Österreichischen Biomasse-Verbandes. „Mehr als 1,2 Millionen Haushalte, die mit Heizöl und Erdgas heizen, sind dem schutzlos ausgeliefert. Das Gebot der Stunde ist der schnellstmögliche Ausstieg aus Öl- und Gasheizungen. Wir schlagen eine umgehende Verdoppelung des Kesseltauschbudgets vor, da sich bereits leere Fördertöpfe abzeichnen.“
Der offene Brief kann unter https://www.biomasseverband.at/wp-content/uploads/2025-03-23_offener-Brief-proPellets_WPA_OeBMV.pdf downgeloadet werden.
Rückfragehinweis:
DI Antonio Fuljetic,
Tel.: 01/533 07 97 – 31, 0660 855 6804
E-Mail: fuljetic@biomasseverband.at
www.biomasseverband.at


