Abgeschlossene Projekte

BASIS – Biomass Availability Sustainability Information System

Ziel des Projektes ist die Unterstützung von Unternehmen und Projektentwicklern mit der Erstellung eines umfassendes Bildes über die Lieferung von Hackschnitzeln zu Biomasse-Anlagen. Das Projekt ist fokusiert auf die Biomasseversorgung und  bietet eine Ergänzung zum Projekt Cross Border Bioenergy , das Ergebnisse liefert für den Markt für Strom und Wärme.



Eine europaweite Karte zeigt Biomasse-Anlagen unter Verwendung von Hackschnitzel, gegliedert in drei Kategorien: 1-5 MW, 5-20 MW und mehr als 20 MW. Darüber hinaus werden Nachhaltigkeitskriterien definiert und untersucht, die zur Risikobewertung bei Investitionen herangezogen werden können.   

Das Projekt BASIS wurde von der AEBIOM (European Biomass Association) gemeinsam mit dem deutschen Beratungsunternehmen Eclareon, dem Imperial College in London und sieben Bioenergie-Fachverbänden aus AT, DE, DK, FRA, IT, SE und SP beantragt.
Link Basis Bioenergy

Smart Residential Heat

Ziel dieses Projektes ist es, den Jahresnutzungsgrad von Biomassekleinfeuerungen auf über 85% und den Jahresnutzungsgrad des gesamten Heizungssystems (Biomassefeuerung inklusive Wärmeverteilung und Speicherung) auf über 80% zu steigern. Das von BIOS aus dem Vorprojekt gewonnene Know-how über die Möglichkeiten der Verbesserung des Jahresnutzungsgrades von Biomasse-feuerungsanlagen und Heizungssystemen im kleinen Leistungsbereich wird im Rahmen des Projektes in Zusammenarbeit mit dem IPPT weiter vertieft und mit einem kompetenten Kleinfeuerungshersteller GUNTAMATIC in die Praxis umgesetzt.
Links zu den Projektpartnern BIOS BIOENERGY und GUNTAMATIC

LFI-Projekt: Bildungs- und Informationsoffensive Erneuerbare Energien – Energiezukunft

Im Rahmen dieses Projektes wurde ein eigener Seminartyp für Bürgermeister, Gemeinderäte, Planer, Baumeister, Landwirte, Architekten etc. erarbeitet. Ziel dieses Projektes ist es, Wissen rund um die Einsatzmöglichkeiten und Potenziale erneuerbarer Energien im regionalen Umfeld zu vermitteln, Kompetenz zur Entscheidungsfindung bei der Gestaltung einer künftigen Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energie zu schaffen und zur Mitwirkung an der Energiewende zu motivieren und erfolgreiche Beispiele zur Untermauerung der Durchführbarkeit aufzuzeigen. Dafür wurden spezielle Bildungsprodukte entwickelt: Skriptum zur Schulungsmaßnahme, Skriptum zu den Best-Practice-Exkursionen, Film/Präsentation „Die Erneuerbaren“, Publikation, Scheer/Scheiber; „100 Prozent Erneuerbare Energie – die Chance“. Zusätzlich werden Unterrichtsunterlagen für verschiedene Schulstufen und Informationsfolder zu ausgewählten Themenbereichen erstellt. Im Rahmen dieser Initiative sind bereits der Film “Die Gemeinde als Kraftwerk” und eine Broschüre zum Thema Kurzumtrieb erschienen. Derzeit wird an Schulungsunterlagen für Lehrer und einer Bilddatenbank für erneuerbare Energien gearbeitet. Anlässlich des 17. Österreichischen Biomasse-Tages hat ein weiteres Seminar für Entscheidungsträger am Land stattgefunden, für das auch das Seminar-Skriptum „Zukunftsfähige Energielösungen für meine Gemeinde“ erstellt wurde.

Projekt Ofenprüfung

Basierend auf einer Status- und Umfeldanalyse werden die Anforderungen an die zukünftige Ofenprüfung und zu erwartende Barrieren für deren Implementierung identifiziert. Darauf aufbauend erfolgen die Entwicklung des Prüfverfahrens (Ablauf, Betriebsbedingungen, Messmethoden, Auswertung) und die Evaluierung der Praxisrelevanz im Prüfungsbetrieb und in Feldmessungen. Zum Abschluss werden Strategien für die Umsetzung und Vermarktung ausgearbeitet. Der Österreichische Biomasse-Verband ist in diesem Projekt im Strategy Board vertreten.
Link zur Ofenprüfungg

Cross Border Bioenergy

Ziel des Projektes ist die Unterstützung von Klein- und Mittelunternehmen (KMUs) hinsichtlich der Bewertung grenzübergreifender Investitionen im Bereich des europäischen Bioenergie-Marktes. Einerseits soll die Abhängigkeit der KMUs vom schwankenden einheimischen Markt verringert, andererseits die gesamte Bioenergie- Industrie gestärkt werden. Fünf verschiedene Branchen der Bioenergie sollen dabei berücksichtigt werden: Biogas, kleine Heizanlagen (small scale heating), Großheizanlagen (district heating), Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) (CHP combined heat and power) und Biokraftstoffe für den Verkehr.

Mit diesem Projekt sollen Bioenergie-Unternehmen einen „Wegweiser“ für potenzielle Märkte in Europa und so ein notwendiges und nützliches Werkzeug für Markteintrittsstrategien erhalten. Zusätzlich können die einzelnen Mitgliedsstaaten ihre Marktbedingungen hinsichtlich Klein- und Mittelunternehmen evaluieren und bewerten und diese Ergebnisse eventuell bei zukünftigen Überprüfungen nationaler Strategien berücksichtigen.

Das Projekt Cross Border Bioenergy wurde von der AEBIOM (European Biomass Association) gemeinsam mit dem deutschen Beratungsunternehmen Eclareon, dem Imperial College in London und neun Bioenergie- Fachverbänden aus AT, DE, DK, FI, HU, IT, LV, SE und SK beantragt.
Link zu CrossBorderBioenergyy 

BiNe – Bidirektionale Einbindung von Gebäuden mit Wärmeerzeugern in Wärmenetze  (Abgeschlossen)

Im Projekt wird die Möglichkeit, Wärme an beliebigen Punkten dezentral in ein Nahwärmenetz einzuspeisen, technisch und wirtschaftlich untersucht. Es wird erwartet, dass durch eine intelligente Vernetzung von WärmeproduzentInnen und -konsumentInnen der regionale Primärenergieeinsatz reduziert werden kann und sich wirtschaftliche Vorteile für alle NetzteilnehmerInnen ergeben. Als Projektkoordinator fungiert die AEE – Arbeitsgemeinschaft ERNEUERBARE ENERGIE, neben dem Österreichischen Biomasse-Verband sind die TU Wien, Institut für Verfahrenstechnik, Umwelttechnik und technische Biowissenschaften, die Arbeitsgruppe Zero Emission Technologies, Solid, das Büro Ing. Leo Riebenbauer, Bioenergy 2020+, Area I-1 und die PINK GmbH. Der ÖBMV wird neben anderen Partnern die Öffentlichkeitsarbeit in diesem Projekt übernehmen.
Link BiNe